Weg zum Führhund

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Der Weg zum Blindenführhund

Ein Blindenführhund ist auf der einen Seite ein sehr nützliches Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen, das die Teilnahme an einem weitgehend normalen Leben deutlich erleichtert, viel Mobilität verleiht und oft auch die lang ersehnte Selbständigkeit ermöglicht. Doch muss dabei immer auch bedacht werden, das der Blindenführhund in erster Linie auch ein Hund ist, der die ihm eigenen Bedürfnisse hat, die befriedigt werden müssen, damit er auch im Geschirr optimale Arbeit leisten kann.

Auch Führarbeit im Geschirr ist, wie jede Arbeit mit Hunden, eine Teamarbeit zwischen dem Hund und seinem Hundeführer, in diesem speziellen Fall zwischen dem Führhund und dem Sehbehinderten. Ein Mensch-Hund-Team kann jedoch immer nur dann optimal arbeiten, wenn der Mensch in diesem Team der Chef ist. Somit muss der Führhundhalter in der Lage sein, seinem Hund durch konsequentes und klares Verhalten zu vermitteln, wer der Chef im Team ist. Dazu gehört ein gesundes Selbstbewusstsein, ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung und noch einiges mehr.

Ich stelle an mich und meine Hunde schon bei der Auswahl und erst Recht in der Ausbildung höchste Ansprüche. Ich beschäftige mich mit jedem zukünftigen Führhund sehr exklusiv und sehr intensiv.

Daher denke ich, dass es nicht überzogen ist auch gewisse Ansprüche an die zukünftige Führhundhalterin oder den zukünftigen Führhundhalter zu stellen.

Doch nur keine Sorge, ich verlange natürlich nicht von Ihnen der geborene Führhundhalter zu sein.

Dennoch haben mir meine sehr umfassenden Erfahrungen in vielen Bereichen des Hundewesens gezeigt, das es Menschen gibt, die nicht gut damit beraten sind, sich einen Hund zu halten.

 

Wir müssen uns daher vor dem Beginn der gemeinsamen Arbeit unbedingt kennen lernen.

Dazu möchte ich Sie am liebsten einmal zu Hause besuchen. So kann ich mir nicht nur von Ihnen, sondern auch von Ihrem Umfeld, ein sehr umfassendes Bild machen.

Unser erstes Treffen ist natürlich für Sie ganz unverbindlich. Es geht schließlich nur darum ob wir beide uns vorstellen können miteinander zu arbeiten.

 

Wenn wir beide sicher sind, dass wir uns mögen und das Projekt Blindenführhund gemeinsam angehen wollen, werde ich mit Ihrer Krankenkasse verhandeln und hoffentlich sehr bald eine Zusage für die Kostenübernahme erhalten.

 

Nun geht es rasant weiter, ein geeigneter Hund, der unserer beider Vorstellungen entspricht wird beschafft und ausgebildet. Das dauert in der Regel ca. 9 Monate.

Schon kurz nachdem ich einen Hund ausgewählt habe, werden Sie diesen kennen lernen.

Auch während der Ausbildung werden wir drei uns regelmäßig sehen, damit sich das neue Team schon recht gut kennt, bevor es zur Einarbeitung geht.

 

Der Einarbeitungslehrgang dauert in der Regel ca. 3 Wochen. Ich möchte mich hier jedoch nicht genau festlegen, da jedes Team individuell geschult und betreut wird. Der Lehrgang dauert eben so lange, bis das neue Gespann optimal auf das weitere Zusammenleben vorbereitet ist.

 

Der Lehrgang schließ mit der Gespannprüfung ab. Aber keine Angst, wer gut vorbereitet ist besteht jede Prüfung.

 

Natürlich stehe ich Ihnen und Ihrem Hund auch nach der Übergabe des Hundes jederzeit gern mir Rat und Tat zur Seite.

 

Rufen Sie mich doch einfach an und wir vereinbaren eine unverbindlichen Termin.

 

Yves Gerwien

Tel.: 0175 25 822 49